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Mönche und Freimaurer, Verschwörer, Fälscher und Verräter walten im Paris des 19. Jahrhunderts. Ein Abt stirbt zweimal, ein paar unbekannte Tote treiben im Pariser Abwasserkanal, und am Ende tauchen die gefälschten Protokolle der Weisen von Zion auf, die eine Weltverschwörung des Judentums belegen sollen. Mit einem Attentat auf die Pariser Métro wollen die Verschwörer die Bevölkerung aufrütteln. Mitreißend und spannend erzählt Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, von Antisemitismus und Geheimbünden und von einer Vergangenheit, in der wir unsere Gegenwart wiedererkennen können.

Aus der Abteilung "Romane"

Der Friedhof in Prag

Umberto Eco

  • € 26.-

Ein neues Meisterwerk von Umberto Eco. In der Tradition von "Der Name der Rose" oder "Das Foucaultsche Pendel" beschreibt Eco vor der Kulisse des 19. Jahrhunderts ein brillantes Verwirrspiel. 

"Das hoffnungsvolle und preisgekrönte Talent Doris Goldtsein-Wagner, knapp fünfzig, verbringt die beste Zeit ihres Lebens damit, gelangweilt in ihrem großen Haus in Lüneburg zu sitzen. Dieser Zustand wird lediglich durch alberne Veranstaltungen, Friseur- und Kosmetiktermine, überflüssige Shoppingtouren und Mordlust weckende Besuche der Frau Mutter unterbrochen."... Wenn Dora Heldt schreibt, wird es komisch. Zielsicher lotst sie ihre Heldinnen durch die Fahrwasser der Midlife-Crisis.

Aus der Abteilung "Romane"

Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt

Dora Heldt

  • dtv
  • € 14,90

Den fünfzigsten Geburtstag feiern? - Nein, Danke! - Wenn Dora Heldt schreibt, wird es komisch. Zielsicher lotst sie ihre Heldinnen durch die Fahrwasser der Midlife-Crisis. 

Carolina di Robertis ist eine junge Autorin, die etwas ganz Seltenes geschaffen hat: einen Roman, so schillernd und poetisch wie Südamerika selbst, dessen Frauen sie hier ein Denkmal gesetzt hat. Pajarita stammt aus einem kleinen Urwalddorf. Sie ist blutjung, als sie in die große Stadt Montevideo kommt, und sie ahnt noch nicht, dass die Liebe sie enttäuschen wird, dass sie ihre vier Kinder alleine großziehen wird, unterstützt nur von den Frauen ihres Viertels. Ihre Tochter Eva geht als Dichterin nach Argentinien, wo sie in der Künstler-Bohème Liebe und Schmerz findet. Evas Tochter Salomé schließt sich dem Widerstand gegen die uruguayanischen Militärdiktatur an und bezahlt dafür einen hohen Preis. Pajarita, Eva und Salomé – 3 Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch sind sie vereint in gegenseitiger Liebe, in ihrer Kraft, den Umständen ihres Lebens zu trotzen und in ihrem unbedingten Willen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. „Die unsichtbaren Stimmen“ ist ein großer Frauenroman, so berauschend schön geschrieben, dass der Vergleich mit dem „Geisterhaus“ von Isabel Allende auf der Hand liegt. Er hat mein Herz im Sturm erobert und bis zu seinem großartigen Ende nicht mehr losgelassen.

Aus der Abteilung "Romane"

Die unsichtbaren Stimmen

Carolina de Robertis

  • € 9,95

Berauschend schön, schillernd und poetisch! 

Die Geschichte von Karitas, der Eismalerin, geht weiter. In diesem Jahr war Island Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Eine Insel im hohen Norden, geprägt von heißen Vulkanen, Trollen, Feen und Geschichten, die quasi unter jedem Stein hervorquellen. Lassen Sie sich deshalb noch einmal von mir nach Island entführen, um zu erfahren, wie die Geschichte von Karitas Jonsdottir weitergeht. In “Die Farben der Insel” folgt die Malerin Karitas endlich ihrem Herzen und geht ihren eigenen Weg, der ein dauerndes Fortgehen und Heimkehren sein wird. Ihre Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Karitas glaubt endlich frei zu sein, da steht ihr Sohn Sumarlidi vor der Tür, drückt ihr seine Tochter Silfa in die Arme und fährt zur See. Mutig nimmt sie ihre Enkelin mit nach Paris. Die erste Zeit wird sehr hart. Malen kann sie nur nachts. Jahre später geht sie nach New York. Hier hat sie endlich auch erste Erfolge als Künstlerin. Doch die Sehnsucht nach den Farben und dem Licht der Insel bleibt. Der Tod Ihrer Mutter ruft sie nach Island zurück. Aus der Absicht nur kurz zu bleiben werden Jahre. Karitas richtet sich mit 3 alten Freundinnen in einer Wohngemeinschaft ein. Nun kommt sprichwörtlich Leben in die Bude. Die Schilderung dieser Zeit in Karitas Leben ist mit so viel beiläufigem Humor gespickt, dass es für den Leser sehr vergnüglich wird. Das Verhältnis zu ihrem Mann Sigmar bleibt schwierig. Sie sehen sich oft jahrelang nicht, doch wenn sie sich begegnen, knistert es vor Spannung. Im Ausland berühmt, in der Heimat abgelehnt, treibt sie die Sehnsucht nach der Weite, der geheimnisvollen Stimmung und den Farben doch nach Island zurück, denn Künstlerinnen brauchen eine hungrige Seele. Eine bewegende Geschichte, um eine ungewöhnliche und sensible Frau, die in „Die Eismalerin“ um 1900 beginnt und in „Die Farben der Insel“ vollendet wird. Kristin Marja Baldursdottir schreibt lebendig und spannend. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Aus der Abteilung "Romane"

Die Farben der Insel

Kristin Maria Baldursdottir

  • € 9,99

Die Fortsetzung der 'Eismalerin' - Eine Geschichte voller Leidenschaft, Tragik und Liebe. 

“ Am 19. Februar 1979 geriet unsere Cessna in einen Schneesturm und knallte in einen schroff abfallenden 2650 Meter hohen Berg. Mein Vater, seine Freundin und ich, 11 Jahre alt, waren an Bord.” Ich möchte Ihnen von einer außergewöhnlichen Vater-Sohn-Beziehung erzählen, die unter die Haut geht, weil sie nicht erfunden ist, sondern wahr. Normen Ollestad schildert seine Kindheit im sonnigen Kalifornien der siebziger Jahre und die Beziehung zu seinem Vater in einer so mitreißenden und tollen Sprache, dass man dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. So ging es mir jedenfalls und glauben Sie mir, es wird Ihnen genau so gehen. Normen wächst in zwei Welten auf. Einmal, in der seiner Mutter und deren oft betrunkenen und aggressiven Freund Nick und in der Welt seines Vaters, die voller Abenteuer und Risiken ist, denn Big Norm, so wird sein Vater genannt, ist ein Lebenskünstler, der nach immer neuen Herausforderungen sucht und auch seinen Sohn unermüdlich zu diesen Abenteuern antreibt. “ Du schaffst das schon, Ollestad”. Dieser Satz wird Normen eines Tages das Leben retten. Sie surfen die höchsten Wellen und fahren halsbrecherische Skirennen. “ Dad und ich, wir sind ein Team. Und er ist Superman.” So sieht Normen seinen Vater und er vertraut ihm bedingungslos, denn immer ging alles gut.
Doch dann kommt der 19. Februar 1979, der Tag, an dem  das Unglück passiert und nur weil sich Normen an das Entscheidende erinnert, das sein Vater ihn gelehrt hat, überlebt er und kann uns davon erzählen, er, der heute selbst einen achtjährigen Sohn hat. Es ist eine ganz besondere Geschichte, lebendig und getragen von tiefen Gefühlen, die mich stark beeindruckt hat.

Aus der Abteilung "Romane"

Süchtig nach dem Sturm

Norman Ollestadt

  • € 9,90

Nach einem Flugzeugabsturz kämpft der zehnjährige Norman ums Überleben. Beim Abstieg aus über 2000 m Höhe, durch Eis und Schnee, kann der Junge all das gebrauchen, was sein Vater - ein begeisterter Extremsportler - immer wieder mit ihm geübt hat. Vor allem eine Lektion ist nun Gold wert: Die eigene Angst zu besiegen. Denn Norman ist ganz allein...